Über Wortbunt

wOrt[bunt] umfasst Vieles. Einerseits spielen WORTE eine große Rolle in meinen Collagebildern, Botschaften auf Dosen, Ketten und Texten. Und so richtig BUNT geht es bei mir immer zu. Egal, ob auf den Acrylbildern, Collagenbildern, Karten, Dosen, Ketten, ...

In Wortbunt vereine ich mein gesamtes Kunstschaffen!

 

Hier kannst du ein Video-Interview sehen, das Romana Maria Fee Brunbauer von Lichtbringerin mit mir geführt hat über Kreativität im Alltag

das wünsch ich dir ...

wegbegleiter - kartenset


43 Karten für die Reise zum ICH


Dieses Set ist als Begleiter für den persönlichen Weg geeignet oder auch als Unterstützung eines Prozesses  im psychosozialen Bereich. Sie können selbst eine Karte ziehen oder eine Karte ziehen lassen.

Lesen Sie den Text und lassen Sie das Bild auf sich wirken.

Überlegen Sie, welches Gefühl diese Karte bei Ihnen auslöst. Wie das Thema zu ihrer Gegenwart (Vergangenheit oder Zukunft) passt. Welche Fragen auftauchen oder was Ihnen alles dazu einfällt.

Eine Karte bzw. das Thema darauf kann einfach für den Moment betrachtet werden oder kann Sie eine Zeitlang begleiten.

Ich wünsche Ihnen, dass diese „Wegbegleiter“ Sie berühren, zum Nachdenken anregen, zum Schmunzeln bringen und Stückchenweise irritieren, damit sich neue „Denkwege“ öffnen können.

Alles, nur nicht bedeutungslos!

alles was du wissen musst


Wenn du Interessen an meinen  Bildern oder sonstigen Produkten hast, Fragen an mich hast oder mir einfach nur ein Feedback hinterlassen möchtest, freu ich mich jederzeit darüber unter mail@marianne-mairhofer.at.

Viel Spaß beim Stöbern auf meiner Homepage!

über mich


Bis zur Matura bin ich gekommen, gar nicht einmal so schlecht, aber mit der Gewissheit , dass Sport und Malen/Zeichnen nicht für mich bestimmt sind.
Als meine Tochter 3 Jahre war und mit Kinderballett begonnen hat, habe ich mit meinen 21 Jahren auch beschlossen, endlich mit Tanzen zu beginnen. Es erfüllte sich ein Kindheitstraum. Und man mag es kaum glauben, es stellte sich heraus, dass ich bestimmt ein Talent für Koordination, Rhythmus, Bewegung, Stretching usw. habe. Tja, der Turnunterricht hätte wohl nur die richtige Richtung haben müssen. Viele Horrorstunden hätte ich mir so erspart. Bis heute liebe ich es zu tanzen und Choreografien in unterschiedlichen Tanzstilen. Am Allerliebsten allerdings mag ich Modern Contemporary.
Das mit dem Malen und Zeichnen habe ich auch von Beginn an bei meiner Tochter sehr interessiert und fasziniert begleitet (damals keine Idee von Arno Stern und dem Malort- aber es schien einfach meinem Inneren zu entsprechen!). Viele Zeichnungen gibt es noch aus allen Alterskategorien. Und in jeder Küche, die ich bewohnt habe, gab es eine Kinderzeichnungswand, wo alle Zeichnungen von Kindergästen hinkamen, von denen ich auch immer reichlich bekam.
Trotzdem sprang mich erst ca. 1998 beim Bösner eine Ankündigung an „Frauen-Malgruppe“. Ich wagte mich hin. Bis 2006 war ich in der Gruppe von Anna Rakos. Experimentierte mit Farben, Materialien usw. Jedes dieser „Werke“ verschwand vom Auto auf den Dachboden, ohne jemals einen Betrachter außerhalb der Malgruppe zu haben. Für mich waren es damals keine „Bilder“- nur Experimente. Im Nachhinein gesehen, sehr wichtige! Ich habe vieles gelernt in dieser Zeit. Allerdings war immer noch in meinem Hirn verankert: „Ich kann nicht malen. Es ist nur ein Ausprobieren und es soll niemand sehen.“ Im Nachhinein betrachtet war es Malortähnlich für mich. Ein Ausmalen ohne ein Produkt herzustellen, ohne Adressaten.
2006 war ich auf der Sommerakademie auf Zakynthos. Dort gab es am Ende der Woche eine Ausstellung. Das erste Mal bekamen fremde Menschen meine „Werke“ zu sehen. Das war unangenehm, weil ich mich verglich mit Anderen und für mich nicht bestehen konnte. Und es war angenehm, weil ich tatsächlich Komplimente für meine Bilder bekam. Für mich eher noch unglaublich.
Aus örtlichen Gründen wechselte ich schweren Herzens meine Malgruppe und startete bei Elisabeth Herdlicka neu durch. Und seitdem hat sich so Vieles verändert. 2008 nahm ich das erste Mal an einer Gemeinschaftsausstellung mit meiner Malgruppe teil. Mit meinem Frauenzyklus. Um für mich bestehen zu können, bestimmte ich, dass die Bilder unverkäuflich sind.
Und dann immer deutlicher kristallisierte sich mein Stil heraus. Irgendwie entstanden, ohne Plan und Ziel und doch unaufhaltsam. Und langsam keimte der Gedanke, doch eine Berechtigung als Künstlerin/Malerin finden zu können.
2011 dann die ersten verkauften Bilder. Ein unvergesslicher Abend in der Steiermark. Seitdem viele Gruppen- und Einzelausstellungen. Immer Acryl auf Leinwand. Und heute ist das Malen samt Zeigen der Bilder nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken.
Parallel entwickelten sich Schmuckideen. Irgendwo ein Anhaltspunkt, dann ein grübeln und probieren, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden bin. So entstanden alle meine Produkte bisher. Nie einfach am Schreibtisch, sondern sind immer aus dem Leben gegriffen. Und dann die Namensfindung. Jedes Mal ein beglückender Moment, wenn es passt. Meine Glücksbändchen machen mich und viele Menschen seit vielen Jahren glücklich. Meine Seidenketten kommen ohne speziellen Namen aus.
Manches ist schneller wieder in den Hintergrund getreten, anderes hält sich Standhaft. Das hat immer in erster Linie damit zu tun, ob ich noch Freude daran habe. Natürlich freue ich mich über jede und jeden, dem meine Sachen gefallen, aber die Priorität hat immer, ob ich es noch tragen möchte und Gefallen daran habe.
Da ich ja zum Geld verdienen als Psychotherapeutin und Psychologin arbeite, steht das Ausleben der Kreativität bis heute im Vordergrund und nicht unbedingt der Verkauf. Allerdings lässt jedes verkaufte Stück das Herz höher schlagen;-) Es ist einfach eine beglückende Erfahrung, dass es auch noch jemanden anderen gefällt.
Im August 2014 hat mir eine liebe Freundin, Elisabeth, das Buch von Lydia Daher „101 Collagen“ in die Hand gedrückt. Man könnte sagen, es hat ein Stück mein Leben verändert! Ich habe es dreimal ganz fasziniert durchblättert und ihr dann zurückgegeben mit den Worten „Ich will Collagen machen, aber sie nicht nachmachen“. Das nächste halbe Jahr entstand dann jeden Tag eine Collage. Es entwickelte sich für mich, wie eine Art Meditation. Zentrierung total. Meist am Morgen.
Anfangs war die innere Vorgabe, eine Zeitung, eine Collage, dann Zeitung wegwerfen. Ich kenne mich absolut gut und wenn ich eine Gelegenheit wittere, etwas zu sammeln, dann tu ich es gerne;-)
Der Ablauf der Collagen ist bis heute beinahe gleich. Ich nehme mir ein weißes A4-Blatt. Danach die Zeitungen und schaue mich nach Hintergründen um. Stelle einen Hintergrund zusammen. Dann suche ich interessante Worte (die mir halt an diesem Tag in die Augen springen. Diese Worte lege ich vor mir auf den Tisch und versuche daraus einen Satz, eine Textzeile oder wie auch immer zu gestalten. Alles wird gepikt und wieder gibt es eine Collage mehr. Es kommt selten, aber doch vor, dass ich einen Inhalt im Kopf habe und dann die Wörter dazu suche. Oder sogar ausnahmsweise mir ein paar Worte ausdrucke, weil ich sie nicht finde. So sind es inzwischen über 250 Collagen geworden. In mittlerweile 2 dicken Ordnern gefüllt. Für eine Collage brauche ich durchschnittlich eine halbe Stunde. Seit August 2014 habe ich ca. 125 Stunden Zeit den Collagen gewidmet.
Irgendwann im Laufe des ersten Collagenherbstes (2014) hat die liebe Sabine meine Collagen gesehen und gemeint: „Da könntest du Karten machen, die würde ich mir kaufen!“ Die Collagen hatten ja bis dahin überhaupt keinen Zweck. Sie entstanden einfach so aus mir heraus und hatten viel Psychohygienestatus. Die Idee arbeitete allerdings. Und so entstand im November 2014 das Wegbegleiter-Kartenset (wieder ein langer Prozess des Namen suchens und finden). Das stellte mich vor neuen Herausforderungen. Ich kannte keine Druckereien, bin am PC nicht besonders geschickt und schon gar nicht, wenn es um Bearbeitungen von Bildern usw. geht. Dann stellte sich die Frage der Verpackung. Buh, das war alles aufregend und auch wieder ein Prozess. Erste Druckerei, dann Wechsel. Zuerst viele Versuche, eine Verpackung selbst herzustellen. Dann billige Schachteln suchen. Letztendlich die geniale Zusammenarbeit mit einer Drogenrehabilitationsstation gleich bei mir in der Nähe, die eine Papierwerkstätte haben und dort die Schachteln genau nach meinen Wünschen produzieren. Bewusst lasse ich denen freie Hand bei der Gestaltung der Papiere, die sie auch selbst herstellen. So dass ich immer ein Sammelsurium von bunten Schachteln für jeden Geschmack habe. Die Karten selbst sind ca. 9x12 ca.. Circa deswegen, weil ich sie bis heute mit einer Schneidemaschine selbst schneide. Daher ergeben sich auch geringe Abweichungen. Das Päckchen ist danach kein perfektes Maschinenkartenpäckchen, sondern liegt lebendig in der Hand.
Ach ja, die Rückseite. Die entstand so, dass ich meinen Pflegesohn gebeten habe, mir ein paar Fotos zu machen. Ich bekam ungefähr 45 verschiedene Motive von ihm, aus denen ich dann eines ausgewählt habe und das ist nun von Beginn an meine Rückseite. Die Fotos entstanden in meinem Wohnzimmer. Er hat mit dem Handy unterschiedliche Ecken und Teile fotografiert und dann mit einem Programm bearbeitet. Ich finde sie echt supercool.
Dass die Karten so beliebt sein würden und so viele Menschen Interesse daran haben würden, konnte ich mir damals gar nicht vorstellen So eine wunderbare Rückmeldung beflügelt mich sehr.
Relativ bald entstand die Idee der Bondu-Geschenkedosen (beng. Freund). Dosen für kleine Geschenke mit Botschaft.
Für eine Collagenausstellung ließ ich die Collagen auf A3 drucken und gab sie in Rahmen, da mir A4 zu klein vorkam. Infolge sind die Bilder sowohl als A3 aber auch als A4-Drucke bei den Märkten sehr beliebt.
Collagen als Ketten zu gestalten war der nächste Schritt. Die Collagen werden also immer kleiner;-)
Aber halt, die Idee für 2016 war, Originalcollagen in A3 zu machen....
Es gibt auch einen Versuch auf Leinwand (60x80), der mir auch sehr Spaß gemacht hat.
Tja, was soll ich sagen, wOrt[bunt] wird sich weiterentwickeln! Wohin? Keine Ahnung! Das Bauchgefühl wird mich lenken … und ich freu mich drauf, es weiter mit euch zu teilen!